GESCHICHTE

Am Fusse des Gonzen, nahe dem Schloss von Sargans, besitzt die Eisenbergwerk Gonzen AG seit 1919 Reben.

 

Durch Landerwerb im Zusammenhang mit der Eisenerzförderung am Gonzen kam das Eisenbergwerk im Jahre 1919 zu einigen Parzellen Reben. Sie umfassten insgesammt 62 Aaren. Bis 1947 wurden diese Reben ausschliesslich von Hand bearbeitet. Im Jahre 1948 beschloss das Eisenbergwerk den Rebbau auf das angrenzende Wiesland auszudehnen. Von nun an begann auch eine gewisse Mechanisierung mit Seilwinde und entsprechenden Pflügen.

 

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Ebenfalls 1948 entschloss sich die Eisenbergwerk Gonzen AG einen Torkel und Weinkeller zu bauen, denn die Platzverhältnisse beim bisherigen Einkellerer am hinteren Stutz des Städtchens Sargans waren nicht mehr ausreichend.

Im Jahre 1954 wurde in den Reben der Eisenbergwerk Gonzen AG erste Parzellen auf Drahtbau und Dauerbegrünung umgestellt. Was heute in den meisten Rebbergen unserer Region selbstverständlich ist, galt damals als echte Pionierleistung.

1999 beschlossen die Verantwortlichen der Eisenbergwerk Gonzen AG das traditionelle Rebgut in einen zeitgemässen Weinbaubetrieb zu entwickeln, dem WEINGUT GONZEN.

So wurde 2003 mit der Erweiterung des bestehenden Torkels die strukturellen Rahmenbedingungen gelegt. Auch die Rebfläche konnte zwischen 1999 und 2002 durch Zupacht und Neupflanzung auf 4,3 ha ausgedehnt werden. Auf 3 ha wachsen Pinot noir Trauben. Je eine halbe ha ist mit den weissen Sorten Pinot gris und Sauvignon blanc bepflanzt. Diolinoir und Syrah runden mit 0,3 ha das Traubesortiment ab.

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